Fleur Hiege-Gedächtnispreis

Auszeichnung für herausragende Forschungsleistungen von Nachwuchswissenschaftlern

Der Fleur Hiege-Gedächtnispreis wird jährlich als Auszeichnung für herausragende experimentelle Forschungsleistungen bei der Bekämpfung des Hautkrebses, insbesondere des Melanoms, ausgeschrieben.

Der Gedächtnispreis wendet sich an junge Nachwuchswissenschaftler/innen, deren Arbeit in einer hochrangigen Fachzeitschrift veröffentlicht wurde. Der Preisträger/ die Preisträgerin wird auf der Eröffnungsveranstaltung des jährlich stattfindenden Deutschen Hautkrebskongresses bekannt gegeben.

Die offizielle Preisverleihung erfolgt im Rahmen einer feierlichen Festveranstaltung in Hamburg.

Preisträger des Fleur Hiege-Gedächtnispreises 2019

Prof. Dr. Verena Paulitschke
Universitätsklinik für Dermatologie
der MedUni Wien

Ausgezeichnet wurde die Veröffentlichung:    

Identifizierung einer Markersignatur für MAPK Inhibitor Resistenz im Melanom mittels Proteomanalysen.

Publiziert in: EMBO J. 2019 Aug 1;38(15):e95874. doi: 10.15252/embj.201695874. Epub

2019 Jun 26.

Preisträger des Fleur Hiege-Gedächtnispreises 2018

Dr. Nicole Glodde
Universitätsklinikum Bonn

Ausgezeichnet wurde die Veröffentlichung:    

c-MET Rezeptor-abhängige reaktive Neutrophilen Antworten limitieren die Effektivität von Krebs-Immuntherapien.

Publiziert in: „Immunity“ 47 (10/2017), 789-802

Preisträger des Fleur Hiege-Gedächtnispreises 2016

Prof. Dr. Bastian Schilling
Universitätsklinikum Essen

Ausgezeichnet wurde die Veröffentlichung:    

Genetische Analysen des fortgeschrittenen Melanoms bezüglich des Therapieerfolges durch eine Immuntherapie mittels CTLA-4 Blockade.

Publiziert in: „Science“ 2015 Oct. 9; 350 (6257): 207-11.

Preisträger des Fleur Hiege-Gedächtnispreises 2014

Dr. Tobias Bald
Universitätsklinikum Bonn

Ausgezeichnet wurde die Veröffentlichung:    

Eine durch UV-Strahlung induzierte Entzündung fördert Angiotropismus und Metastasierung des malignen Melanom.

Publiziert in: „Nature“ (März 2014, doi:10.1038/nature13111)

Preisträger des Fleur Hiege-Gedächtnispreises 2013

Dr. Susanne Horn
Max-Planck-Institut Leipzig

Ausgezeichnet wurde die Veröffentlichung:

TERT Promoter Mutationen im familiären und sporadischen Melanom

Publiziert in: „Science“ 339,959 (2013)

Preisträger des Fleur Hiege-Gedächtnispreises 2012

Prof. Dr. Benjamin Weide
Universitätsklinikum Tübingen

Ausgezeichnet wurde die Veröffentlichung:

Funktionelle, spezifisch gegen die Melanomproteine Melan-A und NY-ESO-1 gerichtete T-Zellen haben eine große prognostische Relevanz bei Melanompatienten mit Fernmetastasierung.

Publiziert in: „Journal of Clinical Oncology“, April 2012

Preisträger des Fleur Hiege-Gedächtnispreises 2011

Prof. Dr. Jochen Utikal
Universitätsklinikum Mannheim

Ausgezeichnet wurde die Veröffentlichung:

Blutplättchen als Reprogrammierung von Melanozyten und Melanomzellen mittels Transkriptionsfaktoren in induzierte pluripotente Stammzellen.

Publiziert in: „Nature“, August 2009

Preisträger des Fleur Hiege-Gedächtnispreises 2010

Dr. Tobias Görge
Universitätsklinikum Münster

Ausgezeichnet wurde die Veröffentlichung:

Blutplättchen als Regulatoren der Gefäßwandstabilität in Entzündung und Tumoren.

Publiziert in: „Cancer Research“, August 2008

Preisträger des Fleur Hiege-Gedächtnispreises 2009

Prof. Jürgen Bauer
Universitätsklinikum Tübingen

Ausgezeichnet wurde die Veröffentlichung:

Onkogene Mutationen des GNAQ-Gens beeinflussen bei Patienten mit Uvea-Melanom nicht das erkrankungsfreie Überleben.

Publiziert in: „Science“, Juli 2006

Preisträger des Fleur Hiege-Gedächtnispreises 2008

Prof. Dr. Christoffer Gebhardt
Universitätsklinikum Heidelberg

Ausgezeichnet wurde die Veröffentlichung:

Rage als zentraler Regulator von Entzündung und Tumorentstehung.

Publiziert in: „The Journal of Experimental Medicine”, Februar 2008

Preisträger des Fleur Hiege-Gedächtnispreises 2007

Prof. Dr. med. Selma Ugurel
Universitätsklinikum Essen

Ausgezeichnet wurde die Veröffentlichung:

Das Chemosensitivitäts-Profil eines einzelnen Patienten bzw. seines metastasierten Tumors vor Beginn einer Therapie zu bestimmen, um anschließend ein individualisiertes Behandlungsschema durchführen zu können.       

Publiziert in: „Clinical Cancer Reasearch“, September 2006