Fleur Hiege-Gedächtnispreis

Auszeichnung für herausragende Forschungsleistungen von Nachwuchswissenschaftlern

Der Fleur Hiege-Gedächtnispreis wird jährlich als Auszeichnung für herausragende experimentelle Forschungsleistungen bei der Bekämpfung des Hautkrebses, insbesondere des Melanoms, ausgeschrieben.

Der Gedächtnispreis wendet sich an junge Nachwuchswissenschaftler/innen, deren Arbeit in einer hochrangigen Fachzeitschrift veröffentlicht wurde. Der Preisträger/ die Preisträgerin wird auf der Eröffnungsveranstaltung des jährlich stattfindenden Deutschen Hautkrebskongresses bekannt gegeben.

Die offizielle Preisverleihung erfolgt im Rahmen einer feierlichen Festveranstaltung in Hamburg.

Preisträger des Fleur Hiege-Gedächtnispreises 2021 als Ehrenpreis

Prof. Dr. Dirk Schadendorf
Universitätsklinikum Essen

Zum 15-jährigen Jubiläum der Stiftung wird der Fleur Hiege-Gedächtnispreis 2021 als Ehrenpreis an Prof. Dr. Dirk Schadendorf, Direktor der Klinik für Dermatologie und Direktor des Westdeutschen Tumorzentrums am Universitätsklinikum Essen vergeben.

Herr Prof. Schadendorf war von 2011 bis 2020 Vorstandsmitglied der Hiege-Stiftung und hat wesentlich zum Aufbau der Stiftung beigetragen. Er ist ein über die Grenzen von Deutschland hinaus bekannter Dermato-Onkologe und war an den großartigen Erfolgen der Hautkrebsforschung in den letzten Jahren maßgeblich beteiligt.

Preisträger des Fleur Hiege-Gedächtnispreises 2019

Prof. Dr. Verena Paulitschke
Universitätsklinik für Dermatologie
der MedUni Wien

Ausgezeichnet wurde die Veröffentlichung:    

Identifizierung einer Markersignatur für MAPK Inhibitor Resistenz im Melanom mittels Proteomanalysen.

Publiziert in: EMBO J. 2019 Aug 1;38(15):e95874. doi: 10.15252/embj.201695874. Epub

2019 Jun 26.

Preisträger des Fleur Hiege-Gedächtnispreises 2018

Dr. Nicole Glodde
Universitätsklinikum Bonn

Ausgezeichnet wurde die Veröffentlichung:    

c-MET Rezeptor-abhängige reaktive Neutrophilen Antworten limitieren die Effektivität von Krebs-Immuntherapien.

Publiziert in: „Immunity“ 47 (10/2017), 789-802

Preisträger des Fleur Hiege-Gedächtnispreises 2016

Prof. Dr. Bastian Schilling
Universitätsklinikum Essen

Ausgezeichnet wurde die Veröffentlichung:    

Genetische Analysen des fortgeschrittenen Melanoms bezüglich des Therapieerfolges durch eine Immuntherapie mittels CTLA-4 Blockade.

Publiziert in: „Science“ 2015 Oct. 9; 350 (6257): 207-11.

Preisträger des Fleur Hiege-Gedächtnispreises 2014

Dr. Tobias Bald
Universitätsklinikum Bonn

Ausgezeichnet wurde die Veröffentlichung:    

Eine durch UV-Strahlung induzierte Entzündung fördert Angiotropismus und Metastasierung des malignen Melanom.

Publiziert in: „Nature“ (März 2014, doi:10.1038/nature13111)

Preisträger des Fleur Hiege-Gedächtnispreises 2013

Dr. Susanne Horn
Max-Planck-Institut Leipzig

Ausgezeichnet wurde die Veröffentlichung:

TERT Promoter Mutationen im familiären und sporadischen Melanom

Publiziert in: „Science“ 339,959 (2013)

Preisträger des Fleur Hiege-Gedächtnispreises 2012

Prof. Dr. Benjamin Weide
Universitätsklinikum Tübingen

Ausgezeichnet wurde die Veröffentlichung:

Funktionelle, spezifisch gegen die Melanomproteine Melan-A und NY-ESO-1 gerichtete T-Zellen haben eine große prognostische Relevanz bei Melanompatienten mit Fernmetastasierung.

Publiziert in: „Journal of Clinical Oncology“, April 2012

Preisträger des Fleur Hiege-Gedächtnispreises 2011

Prof. Dr. Jochen Utikal
Universitätsklinikum Mannheim

Ausgezeichnet wurde die Veröffentlichung:

Blutplättchen als Reprogrammierung von Melanozyten und Melanomzellen mittels Transkriptionsfaktoren in induzierte pluripotente Stammzellen.

Publiziert in: „Nature“, August 2009

Preisträger des Fleur Hiege-Gedächtnispreises 2010

Dr. Tobias Görge
Universitätsklinikum Münster

Ausgezeichnet wurde die Veröffentlichung:

Blutplättchen als Regulatoren der Gefäßwandstabilität in Entzündung und Tumoren.

Publiziert in: „Cancer Research“, August 2008

Preisträger des Fleur Hiege-Gedächtnispreises 2009

Prof. Jürgen Bauer
Universitätsklinikum Tübingen

Ausgezeichnet wurde die Veröffentlichung:

Onkogene Mutationen des GNAQ-Gens beeinflussen bei Patienten mit Uvea-Melanom nicht das erkrankungsfreie Überleben.

Publiziert in: „Science“, Juli 2006

Preisträger des Fleur Hiege-Gedächtnispreises 2008

Prof. Dr. Christoffer Gebhardt
Universitätsklinikum Heidelberg

Ausgezeichnet wurde die Veröffentlichung:

Rage als zentraler Regulator von Entzündung und Tumorentstehung.

Publiziert in: „The Journal of Experimental Medicine”, Februar 2008

Preisträger des Fleur Hiege-Gedächtnispreises 2007

Prof. Dr. med. Selma Ugurel
Universitätsklinikum Essen

Ausgezeichnet wurde die Veröffentlichung:

Das Chemosensitivitäts-Profil eines einzelnen Patienten bzw. seines metastasierten Tumors vor Beginn einer Therapie zu bestimmen, um anschließend ein individualisiertes Behandlungsschema durchführen zu können.       

Publiziert in: „Clinical Cancer Reasearch“, September 2006